Aero Chronik

Neuer Gegenanflug in Frankfurt

FRANKFURT – Seit vergangenem Freitag werden die Flugzeuge auf dem sogenannten nördlichen Gegenanflug auf Frankfurt über Wiesbaden mehrheitlich mindestens 300 Meter höher fliegen als bisher, nämlich mindestens in 1.500 statt wie bisher in 1.200 Metern Höhe. Diese Änderung hat die DFS Deutsche Flugsicherung im Vorgriff auf die Inbetriebnahme der neuen Nordwest-Landebahn im Oktober bereits jetzt umgesetzt.

Nur noch im Einzelfall kann der Lotse davon Gebrauch machen, Maschinen auch 300 Meter tiefer fliegen zu lassen, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich sein sollte.

Durch die am 10. März 2011 vorgenommene Verschiebung des Gegenanflugs um ca. 2,5 Kilometer in Richtung Norden war es unter anderem im Bereich Wiesbaden zu neuen Lärm-Betroffenheiten gekommen. „Mit Inbetriebnahme der neuen Landebahn werden die Flugzeuge künftig unabhängig, also parallel, die beiden Landebahnen anfliegen“, erläutert die DFS.

Aus Sicherheitsgründen bekommen sie aber beim Eindrehvorgang unterschiedliche Flughöhen von den Fluglotsen zugewiesen. Demzufolge werden die Maschinen aus dem südlichen Gegenanflug in 4.000 Fuß (ca. 1.200 Meter), im nördlichen Gegenanflug in 5.000 Fuß (ca. 1.500 Meter) auf den Endanflug eingedreht.

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