Aero Chronik

BBI: Immer wieder Ärger am Bau

Hochtief hat vor dem Brandenburger Oberlandesgericht „sofortige Beschwerde“ gegen die Entscheidung der Vergabekammer eingelegt, die zuvor eine Beschwerde gegen den Stopp der zweiten Ausschreibung für das BBI-Terminal abgewiesen hatte. Hochtief verlangt, dass der Stopp der Ausschreibung rückgängig gemacht wird. Zudem will der Konzern bestätigt bekommen, dass seine Kostenberechnung korrek

Die Flughafen-Gesellschaft bestätigt einen Zeitungsbericht, dass angesichts der steigenden Zahl von Passagieren das Terminal für den BBI um einen weiteren Seitenflügel erweitert wird, an dem keine Fluggastbrücken geplant sind und der für die Billig-Airlines zur Verfügung stehen soll, deren Passagiere zu Fuß zum Flugzeuge gehen müssen. Die Jahreskapazität wird dann bei 25 Millionen Passagieren liegen. Die Flughafen-Gesellschaft erwartet Mehrkosten von 50 Millionen Euro. Man hofft, dass nach der dritten Ausschreibung mit dem Bau des Terminals nach dem Sommer 2008 begonnen werden kann. Der Vizevorsitzende der IHK, Christian Wiesenhütter befürchtet für den BBI, dass er zu einer Kapazitätsfalle wird, wenn Tempelhof geschlossen werde und nicht mehr für die Geschäftsfliegerei zur Verfügung stünde. Der BBI müsse unbedingt von dem Betrieb mit den kleinen Flugzeugen entlastet werden. Auch der Berliner CDU-Oppositionsführer Friedbert Pflüger warnt in einem Interview vor Engpässen auf dem künftigen BBI und sagt, den gesamten Geschäftsreiseflugverkehr zum BBI zu verlagern, sei keine verantwortliche Wirtschaftspolitik. Tempelhof müsse als Ergänzung für den BBI in Betrieb bleiben.

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